Tagebuch eines ungeborenen Kindes

Dieses bewegende Zeugnis fand ich durch Zufall auf der Seite der Piusbruderschaft. Was auch immer man von der Bruderschaft halten mag, das dort zu lesende „Tagebuch eines ungeborenen Kindes“ ist so traurig und bewegend, dass niemand nachher noch die Augen vor der Tatsache verschließen sollte, dass Abtreibung Mord ist. Das, was dort im Mutterleib sich befindet, ist vom Moment der Befruchtung an ein Mitglied der Spezies Homo Sapiens – soviel ist wissenschaftliche Tatsache, man lese einmal irgendwelche Lehrbücher der Embryologie. Es hat nichts mit Moral oder Religion zu tun.

Aber was wir mit dem kleinen Menschenleben im Mutterleib tun, das hat mit Moral zu tun. Es ist ein Menschenleben. Insofern hat es Würde und Rechte wie andere Menschenleben auch. Warum enthalten wir sie diesem kleinen Leben vor? Weil es sich nicht wehren kann? Weil es der Mutter oder dem Vater unpäßlich kommt? Weil es „lebensunwert“ ist? Weil es der „Emanzipation“ dient? Keine Antwort ist zureichend, wenn wir die wissenschaftliche Tatsache der Zugehörigkeit des Ungeborenen zum Menschengeschlecht mit der moralischen Wertung, dass jeder Mensch eine unveräußerliche Würde besitzt, verbinden.

Soweit das klarste und einfachste rationale Argument für ein unbeschränktes Lebensrecht ab dem Moment der Befruchtung.

Doch rationale Argumente helfen nur bis zu einem gewissen Punkt. Man kann etwas rational eingesehen haben, ohne es wirklich tiefgehend zu erkennen. Etwas auf eine Weise zu erkennen, dass es wirklich bis ins Innerste des Seins vordringt, ist oft nicht bloß durch den Verstand möglich. Dabei hilft ein bewegendes Zeugnis der Nächstenliebe wie das oben verlinkte Tagebuch.

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