Beichten gehen!

Im Anschluss an eine gute Tradition auf Father Z’s Blog möchte ich meine Leser einfach dazu aufrufen, beichten zu gehen.

Eine gute Beichte löst selbst die schlimmsten Sünden besser auf, als Wasser eine Brausetablette. In „meiner“ Heimatgemeinde (sie gehört mir natürlich nicht…) haben wir gut 3000 Mitglieder, aber kaum jemand geht in den Beichtstuhl.

Ich kann aus eigener Erfahrung garantieren: Wenn es Schlangen sind, die Euch von der Beichte abhalten – es besteht keine Gefahr. Innerhalb des Beichtstuhls gibt es keine giftigen Tiere, und außerhalb steht niemand an.

Beichten tut auch nicht weh – jedenfalls nicht mehr als eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt ohne Anästhesie… Und deutlich weniger, als wenn man im Stande der schweren Sünde verstirbt. Das, so habe ich mir sagen lassen, soll höllisch schlimm sein und sollte um jeden Preis vermieden werden.

Ist zu schaffen, glaubt es mir, Leute!

Und nicht vergessen: Wer zur Messe geht, ist nicht verpflichtet auch zur Kommunion zu gehen. IM GEGENTEIL: IM STANDE SCHWERER SÜNDE ZUR KOMMUNION ZU GEHEN IST SELBST WIEDER EINE SCHWERE SÜNDE. ALSO: VORHER BEICHTEN!

Die Kirche hat in ihrer Weisheit als Gebot ausgegeben, wenigstens einmal jährlich, vor Ostern, zu beichten. Doch beichten ist kostenlos. Hier gibt’s was umsonst. Ein echtes Schnäppchen.

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5 Gedanken zu „Beichten gehen!

  1. Dem kann ich nur zustimmen. Ich weiß allerdings aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, nach vielen (über 35!) Jahren der Verweigerung bzw. der Gleichgültigkeit wieder zur Beichte zu gehen. Es kostet eine wahnsinnige Überwindung und vor allen Dingen ist man vollkommen aus der Übung. Viele Leute scheuen das und reden sich raus mit Phrasen wie, „Ich mache das mit meinem Herrgott selber aus“, was völliger Unsinn ist.

    • wk1999,
      ein perfekter Akt der Reue genügt, damit alle Sünden vergeben werden. „Theoretisch“ müsste man also gar nicht beichten. Aber mit einer perfekten Reue ist immer der Wunsch nach dem Beichtsakrament verbunden. Daher zieht die Ausrede „ich mache das mit Gott selbst aus“ tatsächlich nicht – obwohl sie immer noch besser ist, als die heute auch sehr verbreitete Haltung, es gebe gar keine Sünden im Alltag, sondern nur bei ganz schlimmen Verbrechen.
      Bei mir war es ein Vierteljahrhundert, und ich hatte es vorher nie gelernt. Schwer war es, auch wirklich alles zu sagen. Doch nachher ist man den Ballast los.

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