Kardinal Ranjith über die Liturgie

Auf kath.net findet sich derzeit ein Artikel mit der etwas reißerischen Überschrift „Kardinal Ranjith für Rückkehr des Vetus Ordo“. Die Überschrift entspricht jedoch nicht ganz den Tatsachen. Wie wir gleich sehen werden, ist seine Forderung wesentlich bescheidener, weniger radikal, und besteht eigentlich nur aus dem, was auch der Heilige Vater bereits mehrfach gefordert und mit Summorum Pontificum sogar in kirchliches Recht gegossen hat – nämlich ein gleichberechtigtes Fortbestehen zweier Formen des einen römischen Ritus, d.h. sowohl der „Neuen“ als auch der „Alten“ Messe.

Kardinal Ranjith, der ehemalige Sekretär der römischen´Kongregation für Liturgie und Sakramentenordnung, äußerte sich in einer Grußbotschaft an einen Kongreß der internationalen Vereinigung Una Voce, die sich für die traditionelle Form der Heiligen Messe einsetzt. Daher wird er die Gemeinsamkeiten mit Una Voce hervorgehoben haben, wie das in Grußworten eben so üblich ist. Die Unterschiede werden eher reduziert oder gar nicht dargestellt.

Mit diesen Vorbemerkungen und der dadurch hoffentlich entstandenen Zurückhaltung folgt hier nun der Text der Grußbotschaft im Wortlaut (in deutscher Übersetzung, wie sie auf kath.net zu finden war, mit Kommentaren wie immer in roter Farbe.)

Ich möchte zuerst Ihnen allen meine Dankbarkeit ausdrücken für den Eifer und Enthusiasmus, mit dem Sie das Anliegen der Wiederherstellung derwahren liturgischen Traditionen der Kirche voranbringen. (Dafür können wir übrigens alle dankbar sein. Man beachte aber die Formulierung: Die Wiederherstellung der WAHREN liturgischen Traditionen. Die Krise wird hier nicht heruntergespielt oder geleugnet, wie leider sonst sehr oft üblich. )

Wie Sie wissen, ist es der Gottesdienst, der den Glauben vermehrt und dessen heroische Verwirklichung im Leben. (Father Z würde sagen: Save the Liturgy, Save the World!) Er ist das Mittel, mit dem Menschen auf die Ebene des Transzendenten und Ewigen hinauf gehoben werden: der Ort einer tiefen Begegnung zwischen Gott und Mensch. (Und dies muss sich eben auch in der liturgischen Form spiegeln.)

Aus diesem Grund kann Liturgie nie etwas sein, das der Mensch kreiert. (Kreativität ist großartig, wie Sexualität. Doch sowohl Kreativität als auch Sexualität gehören nicht an jeden Ort gleichermaßen, und es gibt in beiden Fällen Orte, an denen sie überhaupt nichts zu suchen haben.) Wenn wir Gott verehren, wie wir es wollen und die Regeln selbst aufstellen, dann riskieren wir, Aarons goldenes Kalb wieder zu errichten. (Klare Worte! Danke, Eminenz!)

Wir sollten immer auf Gottesdienst als Teilnahme an dem, was Gott Selbst tut, bestehen, ansonsten riskieren wir, Götzendienst zu betreiben. (Dies möchte man doch gern den in den Gemeinden und Bistümern für Liturgie zuständigen Menschen zuflüstern – in diesen Worten sehen wir auch, worin nur die wahre „tätige Teilnahme“ bestehen kann, die in pervertierter Form so üblich geworden ist, nämlich in der inneren Teilnahme am großen Geheimnis der Messe.) Die liturgische Symbolik hilft uns, uns über das Menschliche hinauf zum Göttlichen zu erheben. (Es sind eben nicht bloß „leere Formen“ – die Symbole sind voller Inhalt für den, der Augen hat zu sehen. Doch wir sehen ja heute nicht mehr weit, sondern nur noch fern…)

Dabei ist es meine feste Überzeugung, dass der Vetus Ordo in großem Ausmaß und in der erfüllendsten Weise (also in erfüllenderer Weise als der „Novus Ordo“!) diesen mystischen und transzendenten Ruf (!) zu einer Begegnung mit Gott in der Liturgie darstellt.

Deshalb ist die Zeit für uns gekommen, nicht nur den Inhalt der neuen Liturgie durch radikale Änderungen zu erneuern, sondern auch mehr und mehr eine Rückkehr des Vetus Ordo zu unterstützen, als einen Weg für eine wahre Erneuerung der Kirche, was die Väter der Kirche, die beim Zweiten Vatikanischen Konzil saßen, so sehr ersehnt haben. (Dieser Absatz ist leider zweideutig: Wir sollen „nicht nur“ den Inhalt der neuen Liturgie durch radikale Änderungen erneuern. Nicht nur, aber auch, so klingt es an. Wenn wir also die neue Liturgie auch durch radikale Änderungen erneuern sollen, dann ist die wichtigste Frage, worin diese Änderungen bestehen. Diese Frage findet leider keine Antwort. Die „radikalen Änderungen“ könnten in die Richtung dessen gehen, was der heutige Papst in seinem Werk „Der Geist der Liturgie“ beschrieben hat, also Zelebrationsrichtung zum Herrn, statt zum Volk, Rückkehr der lateinischen Sprache, des gregorianischen Chorals usw. Andererseits könnte es auch in die Richtung gehen, die die Freunde des Konzilsgeistes sich wünschen. Auch das wären „radikale“ Veränderungen an der Ordnung der Liturgie. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Kardinal persönlich kein Anhänger einer weiteren Verwässerung der Liturgie ist. Dann wäre es aber wünschenswert, wenn er die Deutung seiner Worte als Aufforderung zu radikalen Experimenten mit dem Novus Ordo explizit ausschlösse. Vielleicht konzentriere ich mich hier auch zu stark auf Bedeutungsnuancen und einzelne Worte, aber meine philosophische Ausbildung macht es mir unmöglich, auf derartige Erbsenzählerei zu verzichten…)

Das aufmerksame Lesen der Konzilskonstitution über die Heilige Liturgie, Sacrosanctum Concilium, zeigt, dass die übereilten Veränderungen, die später in die Liturgie eingebracht wurden, niemals im Sinn der Konzilsväter waren. (Hier ist wieder die These der Kontinuität. Ja, Sacrosanctum Concilium mag für sich genommen mit der Tradition in Einklang stehen. Doch diejenigen, die den Text geschrieben und über ihn abgestimmt haben, haben ihn dann in ihren Heimatbistümern nach ihren Wünschen umgesetzt oder zumindest die Umsetzung in der bekannten Weise geduldet. In der Umsetzung der Liturgiekonstitution sehen wir einen nicht geringen Teil dessen, was die Verfasser des Textes mit den Worten gemeint haben. Und diese Umsetzung ist sicher nicht konsistent mit der wahren Liturgie der Kirche, sondern zeichnet sich durch Missbrauch der Liturgie als Ort menschlicher und bloß menschlicher Schaffenskraft aus. Dies heißt natürlich keinesfalls, dass der Konzilstext nicht in Übereinstimmung mit den liturgischen Prinzipien gelesen werden kann, die Kardinal Ranjith und auch der Heilige Vater in ihm finden möchten. Doch im „Sinne der Konzilsväter“, oder zumindest im Sinne der Mehrheit der Konzilsväter waren diese Änderungen schon – sie waren Bischöfe, und hätten sich gegen diese Änderungen jederzeit zur Wehr setzen können, während und besonders nach dem Konzil. Von einer solchen Abwehrhaltung ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, leider nur wenig bekannt.)

Daher ist die Zeit für uns gekommen, mutig zu sein bei unserer Arbeit für eine wahre Reform der Reform (ein weiterer Schlüsselbegriff, der aber inhaltlicher Füllung bedarf, welche seine Anhänger bislang oft eher schuldig geblieben sind) und auch eine Rückkehr zur wahren Liturgie der Kirche, die sich in ihrer zweitausendjährigen Geschichte in einem kontinuierlichen Fluss entwickelt hatte. (Und worin besteht diese „wahre Liturgie“? Ist sie repräsentiert durch die traditionelle Messe? Durch den Novus Ordo? Durch beide? Eine Mischung von beiden? Hier fehlt die inhaltliche Deutlichkeit.) Ich wünsche und bete, dass dies geschehe. (Er betet, dass „was“ geschehe? Eine Rückkehr zur ttraditionellen Messe? Eine Reform der Reform im Sinne des Heiligen Vaters, die allerdings die Fortexistenz des Novus Ordo als Regelfall eindeutig befürwortet, und sich so sicher nicht mit den Zielen von Una Voce deckt?)

Gott segne Ihre Bemühungen mit Erfolg.

+Malcolm Kardinal Ranjith
Erzbischof von Colombo
24/8/2011

Vielleicht sollte ich eine solche Grußbotschaft nicht überbewerten. Natürlich kann und will man in einer solchen Kürze nicht alle wesentlichen Punkte ansprechen und wird auch notwendig in einer gewissen Mehrdeutigkeit verharren. Dass der Kardinal die traditionellen liturgischen Formen sehr positiv sieht, und Schritte in Richtung auf eine weitere Normalisierung der traditionellen Messe befürwortet, ist auch kaum zu bezweifeln. Schon die Tatsache, dass er sich überhaupt in einem Grußwort an Una Voce wendet, bezeugt diese Haltung.

In meinem Kommentar habe ich mich daher auf die Grauzonen beschränkt, die es nun einmal leider auch gibt. Und die von kath.net gesehene Aufforderung zur „Rückkehr zum Vetus Ordo“ finde ich in dem Grußwort einfach nicht. Ich finde einen Kardinal, der ehrlich die traditionellen Formen bevorzugt, der ihre Vorteile klar sieht und artikuliert. Aber wohin der Kardinal zurückkehren will, das ist nicht die traditionelle Messe, sondern die „wahre Liturgie der Kirche“, die sich allein schon aufgrund der Vielzahl gültiger katholischer Riten in der ganzen Welt nicht in der Tridentinischen Messe erschöpfen kann. Doch eine der gültigen Liturgien ist eben auch der Novus Ordo, der damit per definitionem Teil der „wahren Liturgie der Kirche“ ist, zumindest sofern man sich an die Vorgaben des Messbuchs hält. Die Forderung des Kardinals scheint sich mir also auf die inzwischen im Vatikan fest verankerte Absicht zur Bekämpfung liturgischer Missbräuche innerhalb des Novus Ordo zu beschränken.

Dass dies natürlich besser ist als die in Deutschland übliche Gleichgültigkeit gegenüber dem Missbrauch der Liturgie als Theateraufführung von und für Menschen, versteht sich von selbst. Aber es stellt keine Forderung nach einer Rückkehr zum Vetus Ordo dar, und geht auch in keiner Weise über die bereits heute gültige, aber von vielen Bischöfen ignorierte, Rechtslage hinaus, wie sie in Summorum Pontificum niedergelegt ist.

Was ich eigentlich sagen will: Die von kath.net als gute Neuigkeit verkaufte Botschaft ist war gut, aber nicht neu.

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6 Gedanken zu „Kardinal Ranjith über die Liturgie

  1. Oh, doch, das hier ist sogar sehr neu — neu in dem Sinne, dass hier zum ersten mal seit der Liturgiereform ein Kardinal die Neue Liturgie (implicit) als die nicht wahre liturgische Tradition bzw. sogar nicht wahre Liturgie kritisiert und nicht nur kleine kosmetische Änderungen an ihr – im Sinne einer wahren Reform – fordert, sondern „radikale“ Änderungen!

    Das ist Dynamit!!!

    Und nein, der Kontext läßt hier keinen Zweife in welche Richtung eine Reform der Reform gehen soll – und der Begriff selbst ist auch schon hinreichend definiert, denn eine Reform der Reform wurde bisher immer so verstanden, dass sie mehr der Tradition und der Alten Liturgie Rechnung tragen soll.

    Aber, wie gesagt, gerade der Kontext macht es glasklar. Und das, was wir über den Autor wissen…

    Es ist nicht Erbsenzählerei, sondern schlicht eine Verkennung normaler hermeneutischer Instrumente, nämlich der Beachtung des Kontextes und des Autors, wenn man hier meint, es bliebe eine modernistische Deutung offen. (Auch ich habe eine philosophische Ausbildung.)

    Der Text ist – ich finde gar keine Worte – wirklich Dynamit, wirklich etwas Neues, nie Dagewesenes, Unglaubliches – unglaublich Schönes und Wichtiges: ein Card. d. HRK pricht der Neuen Liturgie das wahre Liturgie-sein ab und mahnt radikale Reformen der Reform an, die sie der wahren, traditionellen Liturgie wieder annähern soll — UNGLAUBLICH!! DEO GRATIAS!!! Ein MEILENSTEIN!

    • Picard,
      der Kardinal fordert eine „Rückkehr zur wahren Liturgie“; eine „Reform der Reform“; „radikale Änderungen“ am Novus Ordo. Das alles ist schön und richtig. Und meine erste Reaktion war genauso freudig, wie dies in Ihrem Kommentar zum Ausdruck kommt. Besonders großartig ist es, diese Worte aus dem Munde eines Kardinals zu hören, was in der Tat zumindest eine große Seltenheit ist.
      „Reform der Reform“ besagt in der allgemein anerkannten Deutung eine Integration einiger bewahrenswerter Elemente der traditionellen Liturgie in die Neue Liturgie, ein gegenseitiges Bereichern der oft so genannten zwei Form des einen römischen Ritus. Das ist etwas Anderes eine eine Rückkehr zum Vetus Ordo. Es ist genau der Weg, den der Heilige Vater immer wieder anmahnt, und dem er mit Summorum Pontificum den Weg zu bereiten versucht hat. Beide Messliturgien sollen nebeneinander bestehen, dies ist aber höchstens eine teilweise Rückkehr zum Vetus Ordo.
      Insofern gibt es da schon eine reale Differenz. Dass niemand in gutem Willen die Worte des Kardinals Ranjith im Sinne der Konzilsgeistverehrer zu lesen vermag, ist schon klar. Da gebe ich Ihnen Recht. Ferner haben Sie auch Recht, dass ich durch meinen Schlußsatz, die Botschaft sei zwar gut aber nicht neu etwas übertrieben habe – besser wäre gewesen: sie ist gut, aber nicht so neu wie man bei kath.net sie darstellt.
      Liest man nämlich das Buch „Der Geist der Liturgie“ vom damaligen Kardinal Ratzinger, so findet man da in etwa dieselben Konzepte, vielleicht ohne die explizite Formulierungsschärfe hinsichtlich des Novus Ordo.

  2. Und es ist auch klar, was er mit einer „Rückkehr zur wahren Liturgie der Kirche“ meint, die sich kontinuierlich 2000 Jahre entwickelt hat — ganz oben macht er doch bereits klar, dass er unter der „wahren liturgischen Tradition“ die Alte Messe, die Alte Liturgie versteht!! (s. gleich im 1. Satz!!).

    Und er spricht von „Wiederherstellung“.

    Und von „Rückkehr (zu)“ !!!

    DYNAMIT!!!!!!!!!!!!

    • Natürlich spricht er von „Rückkehr zur wahren liturgischen Tradition“ und das ist wirklich großartig. In der heutigen kirchlichen Landschaft ist es auch Dynamit für viele. Aber eine Rückkehr zum Vetus Ordo fordert er nicht explizit, sondern er fordert eine Rückkehr zur wahren liturgischen Tradition, die aus Kardinal Ranjiths Sicht durch den Nocus Ordo nicht hinreichend und durch den Vetus Ordo in hohem Maße repräsentiert wird, die aber wohl unbestritten auch andere gültige katholische Riten umfasst. Das war es, was ich mit Erbsenzählerei hatte bezeichnen wollen. Der Unterschied ist gering – aber er ist real. Vielleicht ist er praktisch sogar recht unbedeutend.
      Sie haben aber im Wesentlichen Recht: Wir sollten uns der Tatsache freuen, dass derartige Dinge von einem Kardinal ausgesprochen werden!

  3. Ich gebe Ihnen Recht, catcon, und im Wesentlichen scheinen wir nun sowieso schon völlig einig zu sein, daß er nicht von einer ausschließlichen Rückkehr zum vetus ordo [bemerkenswert übrigens allein schon die Wortwahl – er spricht nicht etwa von „außerordentlicher Form“, was eine wahre Beleidiung der wahren Liturgie wäre bzw. ist…!] bei Abschaffung der novus ordo spricht. Aber, wie gesagt, für den novus ordo mahnt er nicht kleine Reformen in Richtung alt an – sondern wortwortlich „radikale“. Und noch deutlicher: den Inhalt betreffend! [Gerade dies ist grandios – es geht also nicht um bißchen mehr Weihrauch oder Latein; nein, eine radikale Änderung des *Inhalts* des vovus ordo — das geht deutlich über das vom Papst oder anderen Vorgeschlagenen hinaus, etwa nur die Zelebrationsrichtung zu ändern, mehr Latein o.ä. Dies bliebe in der Tat an der Oberfläche und es wären nur kosmetisch Änderungen. Schön, ja, wie Kosmetik eben schön ist – aber nur oberflächlich. Ranjith spricht hingegen von *inhaltichen* Änderungen (und *radikalen* solchen!) — das ist der neue und springende Punkt!!]
    Das ist mehr als jemals ein anderer Prälat der Hl. Kirche gefordert hat – ein Prälat seines Ranges und Standes. Ja, es gab da zwei andere Prälaten, die ähnliches forderten – aber es waren keine Kardinäle und es traf sie zudem bekanntlich jene Strafe, welche auch über die Heilige Frankreichs verhängt wurde, deren Geburts-Jubiläum wir heute feiern… [und ja, ich denke hier auch an den interessanten Beitrag auf rorate caeli…].

    • Picard,
      in der Tat ein sehr interessanter Artikel auf Rorate Caeli…
      Es ist richtig – der Kardinal spricht über den Inhalt des Novus Ordo, und das geht in der Tat wesentlich über manche Forderungen des Hl. Vaters hinaus. Dieser Punkt hätte in meinem Kommentar tatsächlich stärker berücksichtigt werden müssen.

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