Über ein Pontifikalamt

Ein Pontifikalamt in der „außerordentlichen Form“, also im traditionellen Römischen Ritus, zelebriert von einem Diözesanerzbischof. Es handelt sich um den Erzbischof Wenski aus der Erzdiözese Miami.

Wann wird es endlich ein deutscher Erzbischof aus einer bedeutenden Diözese dem Erzbischof Wenski gleich tun und damit das Potenzial für eine ähnliche Signalwirkung entfalten? Vor allem ein relativ frischer Erzbischof, der, wie Wenski, erst knapp 18 Monate im Amt ist.

Bild und Information via Rorate Caeli.

Noch ein Hinweis, direkt aus dem oben zitierten Artikel:

The Pontifical Mass will be broadcast by Live Mass [in Rorate’s sidebar links], and also by iMass (app for iOS devices), starting at 1930 EST (Feb. 03, 0030 GMT). The Rev. Fr. C. Goodwin FSSP will be joining Live Mass as commentator for this Liturgy.
Link: Live Mass
P.S. So etwas wäre vor Summorum Pontificum wohl nicht geschehen. Vielen Dank, Benedikt!
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6 Gedanken zu „Über ein Pontifikalamt

  1. Ja, wirklich schön, dass sich der Bischof hier Initiative ergreift, aber die wirkliche Frage ist doch:
    Wann wird der Papst selbst das erste mal in der außerordentlichen Form in einer Papstkirche mit vollem Prunk celebrieren, um die volle Legitimität des Alten Ritus zu zeigen und zu manifestieren?!
    Mit einer solchen Handlung wäre deutlich, dass die überlieferte Liturgie wirdklich etwas für die Gesamtkirche ist und alle befruchten soll und eben nicht nur eine kleine Gruppe an seelsorgerisch problematischen Gläubigen, die in der Zeit stehen geblieben sind.

  2. Pingback: Inkrementalistischer Maximalismus | Kreuzfährten: Wahrheit statt Mehrheit

    • wk1999,
      ein sehr gutes Schreiben von Bischof Oliveri.
      Wir haben in Deutschland solche Bischöfe nicht, weil der Heilige Vater keine solchen in dieses Amt gerufen hat. Warum nicht? Da bin ich überfragt. Gute Anwärter bleiben oft genug in den Mühlen der Bürokratie stecken. Sie werden abgesägt, bevor sie überhaupt als Bischofskandidaten in Frage kämen. Das wäre zumindest meine Vermutung.
      Danke für den Link!

  3. Das war von mir eigentlich mehr als rhetorische Frage gemeint, wobei Ihre Antwort doch nachdenklich macht. Vielleicht gibt es auch keine (in unserem Sinne) geeigneten Anwärter mehr, nach über 40 Jahren Zerstörungswerk. Insolvenzverfahren mangels Masse eingestellt, würde man als Kaufmann sagen.

    Deswegen ragt ein Mann wie Oliveri heraus, der auch noch ausgerechnet von JPII zum Bischof ernannt wurde. Ein Glücksfall oder hat der Heilige Geist gewirkt?

    Auf jeden Fall könnte ich grün werden vor Neid…..

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