Zwei Opfer und zwei Götter

Photo: James Baca/ Denver Catholic Register
Quelle: LifeSiteNews
In Denver, vor einer der größten Abtreibungskliniken der USA – das im Hintergrund sichtbare Gebäude mit der Aufschrift „Planned Parenthood“ – zelebrierte im Angesicht des unheiligen Schlachtopfers, das dort alltäglich vollzogen wird, Pater Joseph Hearty, FSSP, das Heilige Messopfer in der „außerordentlichen Form“. Ihm gleich taten es sechs Diözesanpriester, die allerdings die Messe in der ordentlichen Form feierten. Dies alles geschah im Rahmen eines längeren Protestes gegen die unmenschlichen und unmoralischen Tötungsakte, die in dieser Abtreibungsklinik vollzogen wird. Dem falschen Gott, der Menschenopfer verlangt, wird der wahre Gott gegenübergestellt, und die ganze Passage erinnert mich an jene Stelle aus dem 1. Buch der Könige, an der Elija sich mit den falschen Propheten des Baal anlegt.
Während die Anhänger des „Sakraments der Abtreibung“* ihre Opfergaben ihrem falschen Gott darbringen, der jedoch, wie schon Baal, überhaupt nicht reagiert, bringen die Christen ihrem wahren Gott die wahre Opfergabe dar, und dieser schenkt ihnen das wahre Sakrament und die wahre Gnade. Schärfer könnte der Kontrast wohl kaum sein.
16 Obadja kam zu Ahab und brachte ihm die Nachricht. Ahab ging Elija entgegen.
17 Sobald er ihn sah, rief er aus: Bist du es, Verderber Israels?
18 Elija entgegnete: Nicht ich habe Israel ins Verderben gestürzt, sondern du und das Haus deines Vaters, weil ihr die Gebote des Herrn übertreten habt und den Baalen nachgelaufen seid.
19 Doch schick jetzt Boten aus und versammle mir ganz Israel auf dem Karmel, auch die vierhundertfünfzig Propheten des Baal und die vierhundert Propheten der Aschera, die vom Tisch Isebels essen.
20 Ahab schickte in ganz Israel umher und ließ die Propheten auf dem Karmel zusammenkommen.
21 Und Elija trat vor das ganze Volk und rief: Wie lange noch schwankt ihr nach zwei Seiten? Wenn Jahwe der wahre Gott ist, dann folgt ihm! Wenn aber Baal es ist, dann folgt diesem! Doch das Volk gab ihm keine Antwort.
22 Da sagte Elija zum Volk: Ich allein bin als Prophet des Herrn übrig geblieben; die Propheten des Baal aber sind vierhundertfünfzig.
23 Man gebe uns zwei Stiere. Sie sollen sich einen auswählen, ihn zerteilen und auf das Holz legen, aber kein Feuer anzünden. Ich werde den andern zubereiten, auf das Holz legen und kein Feuer anzünden.
24 Dann sollt ihr den Namen eures Gottes anrufen und ich werde den Namen des Herrn anrufen. Der Gott, der mit Feuer antwortet, ist der wahre Gott. Da rief das ganze Volk: Der Vorschlag ist gut.
25 Nun sagte Elija zu den Propheten des Baal: Wählt ihr zuerst den einen Stier aus und bereitet ihn zu; denn ihr seid die Mehrheit. Ruft dann den Namen eures Gottes an, entzündet aber kein Feuer!
26 Sie nahmen den Stier, den er ihnen überließ, und bereiteten ihn zu. Dann riefen sie vom Morgen bis zum Mittag den Namen des Baal an und schrien: Baal, erhöre uns! Doch es kam kein Laut und niemand gab Antwort. Sie tanzten hüpfend um den Altar, den sie gebaut hatten.
27 Um die Mittagszeit verspottete sie Elija und sagte: Ruft lauter! Er ist doch Gott. Er könnte beschäftigt sein, könnte beiseite gegangen oder verreist sein. Vielleicht schläft er und wacht dann auf.
28 Sie schrien nun mit lauter Stimme. Nach ihrem Brauch ritzten sie sich mit Schwertern und Lanzen wund, bis das Blut an ihnen herabfloß.
29 Als der Mittag vorüber war, verfielen sie in Raserei und das dauerte bis zu der Zeit, da man das Speiseopfer darzubringen pflegt. Doch es kam kein Laut, keine Antwort, keine Erhörung.
30 Nun forderte Elija das ganze Volk auf: Tretet her zu mir! Sie kamen und Elija baute den zerstörten Altar Jahwes wieder auf.
31 Er nahm zwölf Steine, nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs, zu dem der Herr gesagt hatte: Israel soll dein Name sein.(1Mo 32,29; 1Kön 35,10)
32 Er fügte die Steine zu einem Altar für den Namen des Herrn, zog rings um den Altar einen Graben und grenzte eine Fläche ab, die zwei Sea Saat hätte aufnehmen können.
33 Sodann schichtete er das Holz auf, zerteilte den Stier und legte ihn auf das Holz.
34 Nun befahl er: Füllt vier Krüge mit Wasser und gießt es über das Brandopfer und das Holz! Hierauf sagte er: Tut es noch einmal! Und sie wiederholten es. Dann sagte er: Tut es zum dritten Mal! Und sie taten es zum dritten Mal.
35 Das Wasser lief rings um den Altar. Auch den Graben füllte er mit Wasser.
36 Zu der Zeit nun, da man das Speiseopfer darzubringen pflegt, trat der Prophet Elija an den Altar und rief: Herr, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, heute soll man erkennen, dass du Gott bist in Israel, dass ich dein Knecht bin und all das in deinem Auftrag tue.
37 Erhöre mich, Herr, erhöre mich! Dieses Volk soll erkennen, dass du, Herr, der wahre Gott bist und dass du sein Herz zur Umkehr wendest.
38 Da kam das Feuer des Herrn herab und verzehrte das Brandopfer, das Holz, die Steine und die Erde. Auch das Wasser im Graben leckte es auf.
39 Das ganze Volk sah es, warf sich auf das Angesicht nieder und rief: Jahwe ist Gott, Jahwe ist Gott!
40 Elija aber befahl ihnen: Ergreift die Propheten des Baal! Keiner von ihnen soll entkommen. Man ergriff sie und Elija ließ sie zum Bach Kischon hinabführen und dort töten.
Aus dem oben verlinkten Artikel über das „Sakrament der Abtreibung“:
Abortion has never been merely or even primarily a political issue. It is a false religion. When pro-life Christians, for example, pray in front of an abortion mill, it is not simply a matter of pro-life people opposing false medicine. It is the true Church in conflict with a false Church. One former clinic security guard, after being converted, admitted why he was angry at pro-life sidewalk counselors: „You were coming to protest in front of our church. That clinic was where we conducted our worship.“
[Abtreibung war niemals bloß oder hauptsächlich ein politisches Thema. Sie ist eine falsche Religion. Wenn christliche Lebensrechtler, zum Beispiel, vor einer Abtreibungsklinik beten, sind das nicht einfach Lebensrechtler, die falsche Medizin bekämpfen. Es ist die wahre Kirche im Konflikt mit einer falschen Kirche. Ein früherer Klinikwachmann gab nach seiner Bekwehrung zu, warum er wütend auf die Bürgersteigberatung der Lebensrechtler war: „Ihr kamt, um vor unserer Kirche zu protestieren. Diese Klinik war der Ort, an dem wir unseren Gottesdienst verrichteten.“]

Ein Gedanke zu „Zwei Opfer und zwei Götter

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