Schaden kann es nicht…

… auch wenn ich das Anliegen für völlig unrealistisch halte:

Es gibt eine Petition, die den Heiligen Vater bittet, die Messe auch einmal öffentlich im überlieferten tridentinischen Ritus zu zelebrieren – das Anliegen kann ich nur unterstützen. Vielleicht möchte ja der eine oder andere Leser seine Unterstützung auch in dieser Petition kundtun? Ich möchte dies empfehlen.

Es wäre ein sehr schönes und sehr wichtiges Symbol, wenn der Papst die angeblich ja wieder mit „Heimatrecht“ in der Kirche ausgestattete traditionelle Messe auch öffentlich zelebrieren würde.

2 Gedanken zu „Schaden kann es nicht…

  1. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Zeichen und Wunder kommen unverhofft. Das kann auch in Rom möglich werden. Gechähe dies und würde der Papst so zelebrieren, dann ginge das als Markstein in die Kirchengeschichte ein. Es würde zum Jahr des Glaubens und zur gewünschten Neumissionierung passen. Warten wir den Oktober ab…. Auch ich habe unterschrieben.

  2. Das Anliegen halte ich auch für völlig unrealistisch. Selbst wenn der Papst wollte, was ich nicht weiß, er kann es nicht. Der Streit in der (Nachkonzils)Kirche wäre zu groß. Ein italienischer Priester hat Bischof Fellay mitgeteilt, sein Bischof „würde gehen“, wenn der Papst offiziell die Alte Messe zelebrieren würde. Für mich ist die Haltung des italienischen Bischofs nicht mehr nachvollziehbar, auch psychologisch nicht. Das mag ein Extremfall sein, der datumsmäßig natürlich vor der Petition lag, doch die irrationale Angst vieler Bischöfe vor der Tradition ist nicht zu unterschätzen.
    Dennoch begrüße ich dieses Anliegen. „Die Tradition“ zeigt, dass sie lebt und selbstbewusst geworden ist, dass sie ihre „Randposition“ nicht mehr selbstverständlich hinnimmt.
    Spannend-schmerzlich könnte die Situation der Piusbruderschaft werden. Eine Brücke zwischen dem neuen Glaubenspräfekten und der FSSPX kann ich nicht erkennen. Irgendwann muss „Rom“ eine Entscheidung treffen.
    Das wäre eine kafkaeske Situation: Die „Ecclesia-Dei-Tradition“ feiert im Petersdom, die Piusbruderschaft, der es um den Glauben der Tradition geht, der durch die hl. Messe ausgedrückt, gelebt wird, fliegt raus und das zum Beginn des „Jahres des Glaubens“.
    Sorry, das mag weit hergeholt klingen. Doch derzeit halte ich in der Kirche fast alles für möglich.

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