Aus aktuellem Anlass…

… hier einmal ein Gebet, das Katholiken dieser Tage oft beten sollten, da der Teufel, dessen Existenz seit einem halben Jahrhundert weitgehend verschwiegen wird, derzeit die Streitende Kirche arg zu bedrängen scheint.

Einen Feind, dessen Existenz man leugnet, kann man eben schlecht bekämpfen. Kein Wunder, dass die Kirche in einer Krise steckt.

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4 Gedanken zu „Aus aktuellem Anlass…

  1. Habemus eclesia nationale!

    Heute hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gesprochen: Es bleibt dabei:
    Der Staat entscheidet letztlich, wer katholisch ist, und wer nicht. Denn eine Erklärung vor dem Staat ist bindend; auch für die Kirche. Wenn die DBK dies so hinnimmt, oder sich gar darüber freut, dann haben wir in Deutschland eine (katholische?) Staatskirche.

    Andererseits ist es der Kirche nicht verwehrt, sich via Neuregelung der Kirchenbeiträge aus der Staatsklammer zu lösen. Aber das wird nicht geschehen.

    Wenn etwa der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte seine Vorgaben v. 13.3.06 entsprechend korrigiert und z.B. das Dekret der DBK bestätigt, dann ist der Deutschen Katholischen Nationalkirche die faktische (juristische) Trennung von Rom gelungen. Und dann kann man endlich auch über Glaubensinhalte besser diskutieren und diese – wo zeitgeistig nötig – korrigieren. Von der juristischen Trennung zur theologischen ist es nur ein winziger Schritt.

    Wie also kann man römisch-katholisch bleiben, ohne „auszutreten“??

  2. Mit anderen Gebeten wurde dieses Gebet, das nach der stillen hl. Messe gebetet wurde, ziemlich kurz nach dem Konzil von Paul VI. gestrichen. Es passte nicht mehr in eine Zeit, in der man in der Nachkozilskirche fast blind daran glaubte, die Menschheit entwickle sich mit dem technischen Fortschritt parallel moralisch mit.
    Man glaubt es immer noch in der Kirche. Trotz der fundierten Kritik an der Moderne, die für (agnostische) Philosophen und teils auch Soziologen inzwischen selbstverständlich ist. Obwohl „unsere Modernisten“ in der Kirche längst „altmodisch“ geworden sind, haben sie uns noch immer im Griff. Geistesgeschichtlich ist die Zeit bereits über sie hinweggegangen, sie aber bleiben…

    • Cuppa,
      wir sind ja jetzt auch eine „pilgernde“ Kirche – von „streitender Kirche“ ist keine Rede mehr. Seit dem Konzil haben wir so altertümliche Vorstellungen wie einen real existierenden Teufel längst zurückgelassen. Da konnten wir dieses Gebet ja auch problemlos abschaffen. Eine kleine Zeittafel
      1960 Drittes Fatima-Geheimnis wird nicht veröffentlicht.
      1962 Eröffnung des Konzils: Die sorgfältig vorbereiteten traditionell-katholischen Schemata werden von einer progressistischen Gruppe gleich zu Beginn entsorgt.
      1963 Tod von Johannes XXIII. Der „Liberale“ (siehe de Mattei) Paul VI. wird Papst.
      1964 Abschaffung der Gebete nach der stillen Hl. Messe (incl. Gebet zum Heiligen Michael). Seitdem bittet die Kirche nicht mehr speziell um die Bekämpfung des Satans.
      1965 Beschluss der meisten mehrdeutigen, auf „Modernisierung“ ausgerichteten Konzilsdokumente. Papst beginnt Zelebration von Messen in Landessprache und versus populum.
      1968 Humanae Vitae und die Reaktion. Faktischer Bruch der meisten westlichen Bischofskonferenzen (einschließlich Deutschland) mit der Lehrverkündigung des Papstes.
      1969/70 Promulgation und Inkrafttreten des verwässerten, mehrdeutigen, missverständlichen, missbrauchsaffinen Novus Ordo.
      Seitdem: Chaos, Niedergang, „Fortschritt“.

  3. Jedes Jahr am 28.Januar feiert das Bistum Aachen die Karlsliturgie. Aus dieser zitiere ich:“Exaudi Christe! Populo Germanorum et omnibus hominibus bonae voluntatis pax et vita!
    Salvator mundi Tu illos adiuva!
    Sancte Michael Tu…

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