Pius-Katechismus für Erwachsene

Die Piusbruderschaft ist, wie auch immer man zu ihre Haltung zu manchen seit dem Konzil umstrittenen Fragen beurteilen mag, in den grundsätzlichen Fragen des katholischen Glaubens grundsolide. Das gilt auch für den Erwachsenen-Katechismus, den sie auf der Internetseite ihres deutschen Distrikts seit einigen Monaten in unregelmäßigen Abständen zugänglich macht. Dabei handelt es sich um Audio-Aufzeichnungen eines Glaubenskurses für Erwachsene, wie er (meiner Meinung nach) sein sollte. Der katholische Glaube wird klar, systematisch und ohne jede Neuinterpretation im Lichte irgendwelcher angeblich neuer Einsichten aus Philosophie, Theologie und Gender Studies dargestellt, so dass der Zuhörer weiß, was die Kirche glaubt, und oft auch warum sie es glaubt.

Der Kurs ist vom Niveau her allgemeinverständlich, aber keinesfalls anspruchslos. Man kann gut folgen, auch wenn man nicht philosophisch vorgebildet ist, weil womöglich unbekannte Begriffe klar definiert und erklärt werden, statt sie einfach stillschweigend vorauszusetzen und zu hoffen, dass niemandem auffällt, dass keiner weiß, wovon eigentlich die Rede ist (ziemlich gängig bei modernen Theologen).

Alles in allem kann ich den Erwachsenen-Katechismus nur wärmstens allen empfehlen, die eine systematische Erklärung des katholischen Glaubens suchen. Vieles von dem, was ich mir mühselig und aus vielen verschiedenen Quellen selbst habe beibringen müssen, findet man hier zusammengefasst und erklärt.

Und jetzt die noch bessere Nachricht: Den Katechismus gibt es jetzt laut Angabe von pius.info nicht mehr „in unregelmäßigen Abständen“, sondern „jeden Montag“.

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Interview mit Pater Zimmer, FSSP

Pater Walthard Zimmer, von der Petrusbruderschaft in Linz, ist von mir bereits einmal im Zusammenhang mit der Pfarrer-Initiative und ihrem Aufruf zum Ungehorsam erwähnt worden. Ein Interview mit ihm auf Gloria.tv möchte ich dem Leser nachdrücklich empfehlen. Dort geht es zum einen auch um die Pfarrer-Initiative um Schüller, andererseits werden ebenso generelle Fragen der heutigen Kirche besprochen. Es geht um die Glaubenskrise, Frauenpriestertum, die Piusbruderschaft und einige andere Themen.

„In the Desert of Faith“

Heute bin ich auf einen schönen Artikel aufmerksam geworden: „On Mission in the Depths of the East„. Wie üblich nur einen kurzen Auszug, aber die Lektüre des ganzen Artikels lohnt sich. Es geht um Ostdeutschland, und besonders Chemnitz, als Missionsfeld und im weiteren Sinn auch um den Neokatechumenalen Weg.

Outside the sun is still high in the sky, in summertime, but at eight o’clock in the evening the streets are already semi-deserted. We are in Chemnitz, at 29 Theater Strasse, in an old building that has just been remodeled and still smells like fresh plaster. What strikes you the most about the Neocatechumenal families, when you see them together as they are this evening, is the children: six couples, each with nine or twelve or even fourteen kids. There are about seventy of them in all, teenagers or recently married. And you look at their faces, at their twinkling eyes, and think: how amazing, and what richness we have lost, we Europeans with just the one child, while from the room next door comes the demanding cry of one of the first grandchildren.

It is moving, the little crowd of young Christians this evening in Chemnitz, formerly Karl-Marx-Stadt. Because in this corner of the former German Democratic Republic, civilization was born, in the year 1136, from a handful of Benedictine monks who founded an abbey, bringing in their wake Christian families who lived around the convent and cleared the forests for farmland, and those families also had about a dozen children apiece.

Can the story begin again, when it seems finished? You ask yourself this in this silent and spent city, where one out of every four inhabitants is elderly, and the only children of broken families are alone. Here the people turn around and look if a Neocatechumenal family goes out with even half of its children. And if a classmate happens to come over for lunch, he takes a picture of the crowded table with his cellphone, in disbelief.

(…)

(Hervorhebungen von Catocon)

Der Artikel geht noch eine ganze Weile weiter. Nur eine einzige Bemerkung: Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen körperlicher und geistlicher Fruchtbarkeit. Wer das eine ohne Not freiwillig ablehnt, der begibt sich damit auch des anderen – und umgekehrt. Kein absoluter Zusammenhang, aber doch deutlich.

Religiöse Sammelkarten beim deutschen Papisten

Religiöse Sammelkarten – eine Mischung aus schmerzlichen Wahrheiten und satirischer Brillianz findet man beim German Papist.

Manche der „Sammelkarten“ sind einfach zu lustig, andere, besonders die letzte, haben aber auch einen ernsten Hintergrund. Doch sehen Sie selbst…