Wider die Megalophobie

Alle Leser dieses Blogs sind hiermit ultimativ dazu aufgefordert, im Namen der Gleichstellung von Menschen mit alternativen Ernährungsanlagen, diesen emanzipativen Beitrag des unermüdlichen Streiters für Freiheit, Gleichheit und die Drittmittel des Lehrstuhls für Ernährungsungleicheitsforschung mit besonderer Berücksichtigung der Bekämpfung megalophober Ressentiments der Universität Haarwart, Mark „Pizza“ Shea, zu lesen und alle rückständigen Vorurteile aus ihren Köpfen zu verbannen.

Die Details und seinen innovativen Ansatz erklärt Mark Shea jenseits des Links. Hier ein Auszug:

My reader, clearly unfamiliar with the wonderful diversity within the Lardo/Giganto/Brickhouse/Trans-Fatty community, simply has no understanding of how things work.

It’s like this: When I am fat I am, to quote the Prophet Gaga, “born this way” and simply living out my nature. You are required to celebrate this natural urge to fork what I want, as often as I want, with whom I want—and your Church should be compelled to pay for my meals since food is clearly necessary to human health.  Asking me to curb my appetites is like asking me to change my sex.  It’s absolutely impossible.  Nature made me the way I am.

However, when I become, as I have chosen to do, a “trans-fatty”, you need to realize that I am a thin person who was born into a fat person’s body. So I have the right to eat as much as I want, to practice safe snacks by making sure to purge after each meal, and alter myself by surgery and amputation because there is no such thing as “nature”.  It’s all a construct of dead white males when all that really matters is My Sacred Feelings. This too is something that the State has the right to compel your bigoted Church to pay for—because it’s none of your business what I do in the privacy of my own kitchen.  And you cannot just “tolerate” what I do.  You. MUST. Approve!—because I can’t be healthy unless my feelings are affirmed, whether freely or under threat of fines and jail for you Christian bigots who talk about the “sin of gluttony” and the “virtue of temperance”.  What is this?  The Dark Ages?

I guess what I’m trying to say is this: Whatever pleasurable sensation I want is the most important thing in the world and a truly tolerant society would recognize that and smash anybody who dares to question that—for the sake of diversity.  It would also force the Catholic Church to pay so that I don’t have to face any unpleasant consequences of indulging my appetites.  Because if you Catholics don’t pay for it, then you are denying my right to health and imposing your values on me.

Eine treffende Zusammenfassung der modernen Mentalität zum Thema Sexualität, übertragen auf die Nahrungsaufnahme.

Über eine Sonntagspredigt

In der kurzen Zeit seit meinem Übertritt zur katholischen Kirche und unmittelbar davor habe ich sehr viel Negatives über den Zustand der katholischen Kirche und besonders ihrer Liturgie gelesen und gehört. Ein Punkt, der neben den anderen oft thematisierten Fragen dabei oft auftauchte war die fade und inhaltsleere Qualität vieler Predigten.

Gestern hatte ich das Glück einem eindrucksvollen Gegenbeispiel beizuwohnen. Es war eine Predigt über das Sakrament der Ehe. Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen, weil es gerade diese Fragen waren, durch die ich erstmals positiv mit der katholischen Kirche in Berührung kam, lange bevor ich den Glauben der Kirche für etwas anderes als frömmlerische Erfindung hielt.

Die Predigt dauerte etwa zwanzig Minuten, war von vorne bis hinten klar und nachvollziehbar logisch strukturiert, erklärte auf allgemeinverständlichem Niveau und doch mit theologischer und spiritueller Tiefenschärfe sehr viele wesentliche Punkte der Lehre zum Ehesakrament und kontrastierte diese eindrucksvoll mit der ehelichen Ruinenlandschaft, die das Resultat der Säkularisierung des Eheverständnisses ist. Sie ging auch schweren und womöglich unpopulären Themen nicht aus dem Weg, vermittelte diese jedoch mit der nötigen Klarheit und dogmatischen Deutlichkeit, allerdings sanft und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl.

In diesen zwanzig Minuten lernte der Zuhörer unter anderem:

– Warum die Ehe unauflöslich ist

– Warum die künstliche Geburtenregelung verwerflich ist,

– Welche Ehezwecke es gibt und warum sie existieren,

– Wie die innere Ordnung der Ehe hinsichtlich der Aufgaben von Ehemann und Ehefrau aussieht,

– In welchem Zusammenhang das Sakrament der Ehe mit dem Verhältnis von Christus zu seiner Kirche steht,

– Wieso die Ehe kein „weltlich Ding“ sein kann,

– Dass die Ehe eine hohe Würde besitzt, und worin sie besteht,

– Dass jedes Kind ein unverzichtbares Geschenk Gottes ist,

und einiges mehr.

Eine wirklich beeindruckende Predigt, wie ich Vergleichbares seit meinem Übertritt zur Kirche noch nicht gehört hatte.

Das einzige Problem: Es war ein Pater der Piusbruderschaft, der diese vortreffliche Predigt hielt.

Sicher gibt es viele gute katholische Priester außerhalb der Piusbruderschaft in ganz normalen Gemeinden (oft haben sie allerdings mit Widerständen aus den Gemeinderäten und teilweise auch „von oben“ aus den Diözesen zu kämpfen, wodurch sie an der Ausübung ihres Amtes gehindert werden).

Doch die Predigt vom Sonntag ist aus meiner Sicht ein weiteres Indiz für die immer deutlicher hervortretende Tatsache, dass die Kirche in den westlichen Ländern die geistige und geistliche Kraft der Piusbruderschaft dringend braucht, und jeder Katholik den Tag mit Freunden erwarten sollte, an dem es gelingt, die Piusbruderschaft wieder in volle Einheit mit Rom zu bringen und ihr oft hervorragendes Wirken breiteren Kreisen der Gläubigen zugänglich zu machen als bisher.

Etwas ironisch könnte ich schließen: Die Piusbruderschaft erkennt nachkonziliares Lehramt offenbar doch an – zumindest bei Humanae Vitae scheint es in Deutschland machmal, als seien sie die einzigen, die das täten…

Linksammlung zu Ehe und Familie

Wie dem einen oder anderen Leser vielleicht schon aufgefallen ist, gibt es in der oberen Leiste auf dem Blog jetzt eine neue Seite: Ehe und Familie – Linksammlung. Auf dieser Seite versuche ich eine umfassende Sammlung von Quellen zum Thema Ehe, Familie, Sexualität, Geschlecht usw. aus katholischer Perspektive anzubieten. Derzeit ist die Seite noch im Aufbau und daher sehr unvollständig. Bei Gelegenheit werde ich weitere Materialien hinzufügen. Durch die Sammlung einer Vielzahl von Informationen an einer Stelle erhalten Leser die Möglichkeit, sich und anderen die eigentlich schöne und zutiefst weise Lehre der Kirche zu diesem umstrittenen Thema zu erschließen.

Wenn Sie weitere Materialien kennen, die bisher nicht in der Liste aufgeführt sind, und von denen Sie glauben, dass sie die katholische Lehre zum Thema richtig und gut darstellen, dann bitte ich Sie, von der Kommentarmöglichkeit hier oder auf der Ehe-und-Familie-Seite selbst Gebrauch zu machen, damit die Sammlung verbessert werden kann.

Vielen Dank.