Notstand und die Piusbruderschaft

Dieser Beitrag ist als erweiterte Antwort oder Erläuterung eines Kommentars auf Johannes‘ Blog entstanden. Ich verweise für den Kontext daher auf seinen Artikel zum Thema.

Die Piusbruderschaft versucht ihre scheinbar unrechtmäßigen und verwerflichen Handlungen des Ungehorsams gegen die legitime Autorität des Papstes manchmal durch angeblichen Notstand zu rechtfertigen. Das Heil der Seelen – das oberste Gesetz der Kirche – verlange ihren Ungehorsam, und dieses Gesetz übertrumpfe alle kirchenrechtlichen Bestimmungen, und letztlich auch die Pflicht, dem Papst Folge zu leisten. Ich möchte die Frage, ob die Piusbrüder sich für ihr dem Buchstaben des Gesetzes widersprechenden Handlungen durch dieses Argument rechtfertigen können, wie gleich klar werden wird, nicht kirchenrechtlich führen, sondern moralisch. Es ist auch keine ausgedehnte Argumentation, sondern eine durchaus kritikwürdige und kritikfähige persönliche Einschätzung. Man hänge also die Absicht der folgenden Zeilen nicht zu hoch.

Ich möchte drei Kategorien einführen: Rechtfertigender Notstand, Entschuldigender Notstand und Übergesetzlicher Notstand. Diese Begriffe habe ich aus dem deutschen Strafrecht entlehnt, weil sie mir zu passen scheinen. Ich nehme allerdings von einer weltlich oder kirchlich gedachten streng juristischen Deutung Abstand, und verwende sie ausschließlich im folgenden Sinne:

Ein rechtfertigender Notstand liegt vor, wenn eine Handlung durch einen tatsächlich existierenden Notstand gerechtfertigt ist, es also moralisch richtig war, so zu handeln. Der klassische Fall wäre, wenn ich sehe, wie jemand mein Haus abzubrennen versucht, und ich ihn niederschlage. Wenn ich das Abfackeln des Hauses nicht anders hätte verhindern können, dann darf ich so handeln. Der Täter wird zwar verletzt, aber die Körperverletzung ist nicht so schwerwiegend wie die Brandstiftung.

Ein entschuldigender Notstand liegt vor, wenn eine Handlung durch einen tatsächlich existierenden Notstand nicht gerechtfertigt wird, also moralisch falsch bleibt, eine Strafe aber nicht angemessen wäre. In dem Brandstiftungsbeispiel wäre dies gegeben, wenn jemand in dem Haus ist, das abgebrannt werden soll, und wenn ich mit meiner legalen Pistole den Täter niederschießen würde, und dadurch die Gefahr der Tötung des Täters in Kauf nähme. Meine Handlung wäre zwar ebenso schwerwiegend wie die Brandstiftung, und daher nicht gerechtfertigt, aber ich würde dafür trotzdem nicht bestraft.

Nun gibt es die Differenzierung zwischen rechtfertigendem und entschuldigendem Notstand, soweit ich weiß, im Kirchenrecht nicht. Aber es ist durchaus erlaubt, gegen den Buchstaben des Kirchenrechts zu handeln, wenn es für das Seelenheil erforderlich ist. Denn das Seelenheil ist tatsächlich das höchste Gesetz der Kirche. Wäre das Handeln der Piusbruderschaft also für das Seelenheil erforderlich, so dürfte sie, unter Berufung auf Notstand, gegen den Buchstaben des Gesetzes handeln, auch wenn dies bedeutete, dass sie der Autorität des Papstes trotzte.

Doch wenn die Kirche immer noch die Kirche ist, und die Sakramente gültig sind, und es nicht zu einem Bruch im Glauben gekommen ist, durch den eine Neue Kirche und ein Neuer Glaube entstanden sind, kurzum, wenn die Kirche Christi immer noch die Katholische Kirche ist, dann ist es nicht für das Seelenheil erforderlich, gegen die Autorität des Papstes und der Kirche zu handeln. Und ein objektiver Notstand liegt nicht vor. Es mag sein, dass die Bruderschaft subjektiv einen solchen Notstand annimmt, und weil sie es nicht besser wusste, schuldlos handelt, aber objektiv ist dieser Notstand nicht gegeben. Die Piusbruderschaft handelt also unrechtmäßig und kann sich nicht auf einen realen Notstand berufen, der durch ihr Handeln abzuwenden wäre.

Doch ist das das Ende der Diskussion? Oder gibt es nicht auch Situationen, in denen der Buchstabe des Gesetzes, und selbst der Buchstabe der Ausnahmen für den Notstand, unzureichend sind? Man darf niemals einen anderen Menschen belügen. Lügen ist immer moralisch falsch. Auch wenn ich durch meine Lüge einen Juden vor dem KZ retten könnte. Aber niemand würde, wenn er moralisch bei Sinnen ist, den Juden ins KZ schicken, um nicht lügen zu müssen. In dieser Ausnahmesituation, die durch die allgemeinen Regeln nicht gedeckt ist, muss der Mensch den Juden retten, auch wenn er dadurch lügt. Dasselbe ist der Fall, wenn ich nur durch den Abschuss einer Passagiermaschine zehntausend Menschen in einem Hochhaus retten kann.

Doch solche Situationen kann man im Gesetz nicht abbilden.

Wenn ich erlaube, die Passagiermaschine abzuschießen, um die Menschen im Hochhaus zu retten, dann schaffe ich eine Regel, dass es zulässig sei, Menschenleben gegen Menschenleben aufzurechnen. Und das darf man niemals tun.

Wenn ich die Lüge moralisch für zulässig erkläre, um das Leben des Juden zu retten, dann schaffe ich eine Regel, dass es zulässig sei, Böses zu tun, damit Gutes daraus komme, dass also der Zweck die Mittel heilige. Und das darf man niemals tun.

Wenn ich in der Situation bin, lügen zu müssen, um den Juden zu retten, dann muss ich das tun, und durch die Erfüllung meiner moralischen Pflicht mich auch der Konsequenz stellen, dass ich moralisch falsch gehandelt habe. Wenn ich in der Situation bin, ein Passagierflugzeit abschießen zu müssen, um die zehntausend Menschen im Hochhaus zu retten, dann muss ich dies tun. Aber ich muss auch die Konsequenz tragen, dass ich nämlich nach den geltenden Gesetzen für meine Tat (ein Tötungsdelikt, wenn auch mit mildernden Umständen) geradestehe, meine Strafe dafür trage.

Dasselbe denke ich auch bei der Piusbruderschaft. Was sie getan haben, widerspricht dem Buchstaben des Gesetzes und ist unzulässig. Es ist auch nicht direkt zum Seelenheil erforderlich, so dass diese Ausflucht nicht greift. Doch ich kann nicht anders, als zu behaupten, dass die Piusbruderschaft trotzdem nicht anders hätte handeln können, dass ihr Verhalten das am wenigsten schlechte in der Situation war, in der sie sich befanden. Das wäre so etwas wie ein übergesetzlicher Notstand, also ein Notstand, der nicht kirchenrechtlich gedeckt ist.

Für den Bruch des Kirchenrechts, etwa durch die Weihe der Bischöfe 1988, sind sie zurecht bestraft worden. Die Strafe wurde 2009 aufgehoben. Noch immer ist ihre Einheit mit Rom aber unvollkommen. Auch dies ist rechtlich in Ordnung und musste und sollte so geschehen. Trotzdem kann ich nicht umhin, der Bruderschaft für ihre Standhaftigkeit zu danken, und ihnen einen übergesetzlichen Notstand zuzuerkennen, analog demjenigen, der für die Rettung des Juden vor dem KZ lügt, oder der ein Passagierflugzeug abschießt um zehntausend Menschen im Hochhaus zu retten.

Die Piusbrüder müssen ihre Strafe aufrecht tragen und für ihr Verhalten sich verantworten – vor den Menschen, aber mehr noch vor Gott. Doch ich glaube, das können sie auch, und kommen dabei trotz ihres formalen Rechtsbruchs und Ungehorsams noch eigentlich recht gut weg.

So, jetzt habe ich mich zwischen alle Stühle gesetzt, wie ich es nur zu gern tue. Die Piusbrüder sind im Unrecht, sage ich ihren Anhängern. Und irgendwie aber auch im Recht, weil ihr Handeln doch durch eine Art übergesetzlichen Notstand gedeckt ist, sage ich ihren Gegnern.

23 Gedanken zu „Notstand und die Piusbruderschaft

  1. Danke für diesen Kommentar!
    Was die derzeitigen aufgescheuchten Gegner (und dabei tut sich die Petrusbruderschaft unguterweise hervor!) der Piusbruderschaft immer vergessen, ist der Grund für die Gründung des zunächst kirchenlich anerkannten Priesterwerks durch Erzbischof Lefebvre. Und das war unter anderem das De-facto-Verbot der außerordentlichen Messe (oder Messe aller Zeiten) durch den Episkopat der Weltkirche und den Rausschmiß der verzweifelten und ungehorsamen (nur in diesem Punkt!) Priester sowie der Aussiebung nichtmoderner Priesteramtskandidaten ab Einführung des NOM.

    • DM, ich habe schon oft von dieser Aussiebung nichtmoderner Priesteramtskandidaten gehört, war aber damals aus Altersgründen nicht dabei. Gibt es da gute Quellen/Dokumentationen, aus denen man entnehmen könnte, wie systematisch und umfangreich diese Aussiebung war? Da habe ich einige Wissenslücken und wäre dankbar für einen entsprechenden Hinweis.

  2. Der absolute Notstand war vor allem die Unmöglichkeit als (traditioneller) Katholik geweiht zu werden, weil es keine Seminare mehr gab, die den Alten Ritus lehrten (abgesehen von der Diözese Campos). Man möge auch bedenken, dass die ecclesia dei Gemeinschaften erst eingerichtet wurden, durch die illegalen Weihen 1988 und dass entgegen der Versprechungen keine einzige von ihnen einen Bischof bekommen hat….

  3. Falls kritische Einwände erlaubt sind: Dies ist der erste deiner Artikel, wo mir – unabhängig davon, ob ich im Ergebnis zustimme – deine Argumentation nicht klar scheint. Und zwar vor allem: Auch bei einem übergesetzlichen Notstand muss eine Gefahr für ein moralisch hochstehendes Gut gegeben sein. Dies verneinst du aber vorher: „Es ist auch nicht direkt zum Seelenheil erforderlich, so dass diese Ausflucht nicht greift.“ Ich sehe nicht, welches Gut bedroht sein soll.

    Ich kann den Fall „Piusbruderschaft“ jetzt nicht in aller Ausführlichkeit und in der notwendigen Differenziertheit aufrollen, zumal sich ja vieles in einer kirchenrechtlichen Grauzone abzuspielen scheint. Jedenfalls denke ich, dass die Piusbruderschaft durchaus im Notstand handelte, weil die überlieferte Liturgie verboten oder dem Anschein nach verboten und in ihrem Bestand bedroht war. Dieser Notstand wurde jedoch durch summorum pontificum behoben, so dass eine Notstandslage nun mehr nicht gegeben ist und die Piusbruderschaft m. E. zusehen sollte, sich mit Rom zu einigen. Die lehrmäßigen Querelen ergeben m. E. keine Notstandslage. Natürlich kann die Piusbruderschaft entgegnen, dass ein Papst, der nicht die wahre Lehre vertritt, eine Notstandslage begründet … Ich wiederhole: Diese Einschätzung wird dem Fall sicher nicht gerecht und ist sicher sehr subjektiv. Allerdings bin ich auch gar nicht dazu berufen, über die Piusbruderschaft zu Gericht zu sitzen.

    • ChB,
      klar sind kritische Einwände erwünscht! Wo kämen wir denn hin, wenn jeder immer nur alles abnicken würde, was der andere schreibt?😉
      Gedanken verfertigen sich bei mir in der Regel beim Schreiben, und da kann es schonmal passieren, dass die Argumentation nicht so klar ist, wie sie sein sollte- Zudem kann ich mich natürlich auch irren, was oft genug vorkommt.
      Ich habe versucht, ein Paradox auszudrücken: Einerseits bin ich der Ansicht, dass das Seelenheil auch außerhalb der Piusbruderschaft möglich ist – sie ist nicht für das Seelenheil erforderlich. Andererseits bin ich der Ansicht, dass durch das objektiv (tatbestandlich, wenn wir das juristisch ausdrücken möchten) ungehorsame und verwerfliche Handeln der Bruderschaft im Ergebnis Güter gerettet worden sind, die faktisch sehr viele Menschen zum Seelenheil führen, bzw. ihnen diesen Weg eröffnen. Mit dem Wörtchen „direkt“ in dem von Dir zitierten Teilsatz habe ich diese Mehrdeutigkeit ausdrücken wollen – nicht direkt erforderlich, aber sehr nützlich.

      In der Tat sind wir hier zum Glück nicht berufen, über irgendwen zu Gericht zu sitzen. Die bei Johannes und hier geführte Diskussion wäre m.E. schon erfolgreich, wenn auf allen Seiten ein besseres Verständnis für die ganze Problematik entstünde. Diesem Zweck sind argumentativ unklare Artikel jetzt natürlich nicht allzu dienlich…😉

      • Gut – danke für die Präzisierung. Wobei mein (leicht eingerostetes) Juristenhirn das immer noch nicht so ganz sauber subsumiert findet. Aber ich weiß, worauf du hinauswillst. Ich bin der Piusbruderschaft (und anderen Ungehorsamen) durchaus dankbar, dass sie die überlieferte Liturgie bewahrt hat. Die nachkonziliare Crux sehe ich auch eigentlich in der Liturgiereform, nicht in den Konzilstexten.

  4. Ich gehe mal auf die „pragmatische Notstandsebene“ und versuche, stichwortartig historisch vorzugehen: 1968 oder 69 fanden französische Seminaristen in Rom die Zustände im Priesterseminar nicht mehr erträglich. Sie fürchteten um ihre Berufung, sie wollten ihren Beruf nicht antreten ohne die entsprechende Formung. Sie befanden sich im Notstand: Berufung – aber ohne Vorbereitung, Formung, schwer lebbar.
    Sie trieben EB Lefebvre auf, der u.a. Priester in Afrika ausgebildet hatte. Der wollte zunächst nicht, fühlte sich mit über 60 Jahren zu alt, so was zu beginnen. Die Jungen überzeugten ihn. Sie konnten die Neue Liturgie Pauls VI. nicht anerkennen. Fanden sie zu protestantisch. Immerhin hatten 6 protestantische Experten in der Kommission mitgearbeitet, die mit dem Ergebnis sehr zufrieden waren. EB Lefebvre bat zunächst, nur die Alte Messe zuzulassen, neben der neuen Liturgie. Und Papst Paul VI., der auf der „liberalen Seite“ zwar auch leidend, aber dennoch nicht strafend vorging, war der Tradition gegenüber gnadenlos.Lefebvre und die jungen Priester wurden suspendiert. In Holland konnte Kard.Alfrink dem heterodoxen „Holländischen Katechismus“ zustimmen, die Stellungnahmen Roms ignorieren, ihm geschah nichts! Ich könnte Seiten füllen mit Beispielen, Catocon, aber Dir ist das bekannt.
    Inzwischen kann ich nur noch hadern, wegen der Einseitigkeit Roms. Beispiel Hans Küng. Er darf immer noch Priester sein, obwohl er lehrt: Der Tod Jesu war ein peinliches Missverständnis.Was für eine Messe zelebriert er? Ein Skandal!! Wäre er exkommuniziert, hätte er sich nicht mit Kard. Lehmann auf Kirchen- oder Katholikentagen verbrüdern können. Wieviele Seelen werden dadurch in die Irre geführt??? Doch das Lehramt scheint fast nicht mehr zu existieren. Nur gegen die Pius-Bruderschaft!
    Nun zu Assisi 1986, der Platz zwischen allen Stühlen wird auch von mir eingenommen: Ein häretischer Akt, eine Götzen-Statue auf dem Altar oder Tabernakel, der Papst als Betender zwischen allen Religionsführern. Der Papst begründet sein Tun: Wenn wir schon nicht in der Wahrheit zueinanderfinden, dann im Gebet.
    Die Kirche lehrt: Das Gebet fließt aus dem Glauben, das Gesetz des Glaubens und das Gesetz des Betens dürfen nicht getrennt werden. Kardinal Ratzinger war als einziger hoher Würdenträger – unentschuldigt – nicht dabei.
    Die Pius-Bruderschaft argumentiert: Das ist eine Gleichsetzung aller Religionen. Und implizit eine Leugnung der Gottheit Christi, denn Seine Kirche ist die wahre Religion. Ein Notstand!
    Ich kann nur nicht folgen, wenn sie sagen: Dadurch gehen Seelen verloren. Durch diese Leugnung der wahren Religion. Können Seelen verlorengehen, wenn sie von höchsten Würdenträgern der kath. Kirche verführt werden zum Unglauben, zum Zerrglauben, zum Halbglauben? Sicher bin ich mir nicht…
    Papst Benedikt sucht offensichtlich zu retten, was zu retten ist. Auch die Pius-Bruderschaft. Sie könnten sich schuldig machen, wenn sie sein Angebot ausschlagen. Je nachdem, wie es ausfällt.
    Doch so weit ist es noch nicht.
    Ich meine: Die Kirche befindet sich insgesamt im Notstand. Ohne den Präfekten der Glaubenskongregation hätte sie im doktrinellen Chaos versinken können. Jetzt versucht er als Papst, sie herauszuführen. Hoffentlich erkennt die Pius-Bruderschaft ihre Verantwortung. Sie wird dringend für den Wiederaufbau gebraucht. Meine ich, wirklich zwischen allen Stühlen sitzend, obwohl der Platz sehr ungemütlich ist.

    • Cuppa,
      ich fürchte, es können Seelen verlorengehen, wenn sie von höchsten Würdenträgern verführt werden. Das ist die schreckliche Verantwortung, die auf diesen Würdenträgern lastet. Sie sind die Hirten, und wenn sie die Schafe in den Abgrund führen, dann fallen sie wirklich.
      Oder eigentlich müssten sie fallen, aber Gottes Gnade mag einen Weg um die Schwerkraft herum finden, für die Verführten – nicht für die Verführer.

      • „für die Verführten – nicht für die Verführer“

        Das ist mir zu einfach. Sind letztlich nicht auch die „Verführer“ nur „Verführte“?

        • Ultramontanus,
          ja, aber es ist schon ein Unterschied, ob man als einfacher Laie das tut, was die Kirche, vertreten durch einen Priester oder Bischof, sagt, oder ob man selbst als Priester oder Bischof die Schäfchen, die einem anvertraut sind, in den Abgrund fhrt. Der Unterschied ist, dass die Schafe normalerweise von den Hirten geführt werden, und sich eigentlich darauf verlassen müssen, dass sie sie nicht in den Abgrund führen. Die Verantwortung der Hirten, derjenigen mit Überblick über die Gesamtlage, oder zumindest mit der Aufgabe einen solchen Überblick zu haben, ist weitaus größer.

  5. „Doch wenn die Kirche immer noch die Kirche ist, und die Sakramente gültig sind, und es nicht zu einem Bruch im Glauben gekommen ist, durch den eine Neue Kirche und ein Neuer Glaube entstanden sind, kurzum, wenn die Kirche Christi immer noch die Katholische Kirche ist, dann ist es nicht für das Seelenheil erforderlich, gegen die Autorität des Papstes und der Kirche zu handeln. Und ein objektiver Notstand liegt nicht vor.“

    Faktisch befinden sich weite Teile, von dem, was man katholische Kirche nennt, in Häresie. Alle verbindlichen Glaubenslehren werden geleugnet, bis auf einige wenige Ausnahmen. Ich sehe das als einen Notstand.

    „Wenn ich in der Situation bin, lügen zu müssen, um den Juden zu retten, dann muss ich das tun“

    Die klassische Linie ist: Lass den Körper zugrunde, aber hauptsache deine Seele bleibt heil. Nach dem Hl. Augustinus, sinngemäß. Thomas v. Aquin würde auch sagen, dass Lügen unter keinen Umständen erlaubt ist. Was intrinsisch falsch ist, wird nicht durch Umstände gerechtfertigt. Es bleibt eine Sünde, wenn auch eine lässliche.

    • Thomas de Aquino,
      „Was intrinsisch falsch ist, wird nicht durch Umstände gerechtfertigt. Es bleibt eine Sünde, wenn auch eine lässliche.“
      Ich zitiere aus dem oben stehenden Artikel:
      „Man darf niemals einen anderen Menschen belügen. Lügen ist immer moralisch falsch. Auch wenn ich durch meine Lüge einen Juden vor dem KZ retten könnte.“
      Wie ich in dem obigen Artikel bereits dargestellt habe, geht es gar nicht um eine „Rechtfertigung“ durch Umstände. Dass Lügen intrinsisch falsch ist, habe ich nicht nur nicht bestritten, sondern sogar bestätigt.

      „Ich sehe das als einen Notstand.“
      Ja, das ist ein Notstand. Doch um sich auf Notstand berufen zu können, muss die fragliche Handlung auch geeignet sein, den Notstand zu beseitigen. Ich hätte also präziser formulieren sollen: Ein objektiver Notstand, auf den sich die Piusbruderschaft berufen könnte, liegt nicht vor.

      • Danke für deine Antwort. Ich denke wir stimmen in wichtigen Punkten überein. Zu zwei Punkten wollte ich aber noch was sagen.
        —-
        „Dass Lügen intrinsisch falsch ist, habe ich nicht nur nicht bestritten, sondern sogar bestätigt.“

        Verzeih mir den Anschein der Pedanterie, aber du scheinst mir dann in dem Artikel zwei kontradiktorische Positionen vertreten zu haben:

        Zitat:“In dieser Ausnahmesituation, die durch die allgemeinen Regeln nicht gedeckt ist, muss der Mensch den Juden retten, auch wenn er dadurch lügt. “

        Dieses „muss“ ist weder ein physisches, metaphysisches noch ein logisches muss, also, scheint mir, ein moralisches. Moralische Falschheit impliziert aber die Unerlaubtheit. Was unerlaubt ist, kann auch nicht „gemüsst“ werden. Summa: Entweder ist lügen intrinsisch falsch, dann ist es unter keinen umständen richtig, oder es kann unter umständen richtig sein, aber nicht beides.

        —–

        „Doch um sich auf Notstand berufen zu können, muss die fragliche Handlung auch geeignet sein, den Notstand zu beseitigen.“

        Also ich bin (noch) nicht zur Piusbruderschaft „übergelaufen“, aber haben wir es nicht der Piusbruderschaft zu verdanken, dass die Alte Messe rehabilitiert wurde? Oder dass die Frage nach der Konzilsinterpretation (Bruch- vs. Kontinuitätshermeneutik) stärker in den Fokus gerückt ist? Auch die *Petrus*bruderschaft haben wir originär der *Pius*bruderschaft zu verdanken. Es scheint mir auch, dass alleine in der Piusbruderschaft, die ganze vollumfängliche katholische Tradition erhalten geblieben ist (ich meine auch die Dinge, welche nicht die Glaubenssubstanz betreffen, disziplinäre Sachen, fromme Praktiken etc…). Von daher scheinen die Maßnahmen doch dazu geignet zu sein den Notstand zu beseitigen, bzw. auf dessen Beseitigung hin zu wirken.

        • Thomas de Aquino,
          Pedanterie ist kein Problem, sondern ist fast schon notwendig, wenn man rational denkend zu sinnvollen Ergebnissen kommen will. Zum Thema Lügen habe ich unten einen weiteren Kommentar abgefasst, der sich auch mit Deinem Einwand befasst.
          _____
          Und ja, wir haben der Piusbruderschaft allerlei zu verdanken. So wie der Jude dem Lügner auch. Dennoch ist das Gute, was wir der Bruderschaft zu verdanken haben, zumindest zum Teil durch ein objektiv schlechtes Handeln herbeigeführt worden, das ich, analog zum Lügner in der beispielhaft herangezogenen Extremsituation, nicht als gerechtfertigt, aber als schuldlos und nicht vorwerfbar ansehen würde.
          Im Ganzen bin ich der Piusbruderschaft für alles, was sie geleistet hat, und noch leistet, sehr dankbar. So dankbar wie ich als Jude meinem Retter wäre, wenn dieser für mich gelogen und mir dadurch das Leben gerettet hätte.
          In diesem Sinne hat die Handlungsweise der Piusbruderschaft tatsächlich auf die Beseitigung oder zumindest Linderung des Notstands hingewirkt, was ja das Argument der Piusbruderschaft selbst ist. Dann bliebe noch die Frage, ob das Handeln alternativlos gewesen ist (hätte man denselben oder einen vergleichbaren Effekt z.B. auch ohne die unerlaubten Bischofsweihen erzielen können?) – das war der Sinn des ursprünglich von mir verwendeten Wörtchens „erforderlich“. Aber ich möchte nicht kategorisch ausschließen, dass man in der einen oder anderen Weise durchaus mit Recht einen echten Notstand annehmen kann – darüber brauchen wir nicht zu streiten. Es hängt dabei alles davon ab, wie stringent man die Kriterien für einen gerechtfertigten Notstand auslegen möchte.

  6. Zitat:

    „Wenn ich in der Situation bin, lügen zu müssen, um den Juden zu retten, dann muss ich das tun, und durch die Erfüllung meiner moralischen Pflicht mich auch der Konsequenz stellen, dass ich moralisch falsch gehandelt habe. Wenn ich in der Situation bin, ein Passagierflugzeit abschießen zu müssen, um die zehntausend Menschen im Hochhaus zu retten, dann muss ich dies tun. “

    Dieser Absatz ist für mich unverständlich, da er deiner Antwort zum Kommentar des Posters „Thomas De Aquino“ widerspricht. Dort schreibst du, dass die Lüge nicht erlaubt ist (oder die lässliche Sünde im allgemeinen). In obigem Zitat schreibst du „ich muss das Flugzeug abschiessen.“ -> Widerspruch (erlaubt oder nicht erlaubt?, muss ich oder muss ich nicht?).

    Ich bin der Meinung, man darf das Flugzeug unter keinen Umständen abschiessen, wenn dadurch auch nur ein Unschuldiger zugrunde gehen könnte. Man darf nicht einen unschuldigen Menschen töten, um zehntausend andere zu retten. Das hier ist der Beginn der „slippery slope“, der „rutschigen Strasse“ zum Rechtfertigen von Sünden. Eine Sünde ist niemals zu rechtfertigen und darf auch niemals begangen werden (klar sind wir alle Sünder etc. aber im vorhinein darf ich niemals sagen, dass ich in der oder der Situation eine Sünde begehen darf). Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 1753.

  7. Florianus, Thomas de Aquino über Sündhaftigkeit des Lügens:
    In Ordnung, dann müssen wir jetzt wirklich präzise vorgehen, um Klarheit zu erlangen. Wir benötigen eine Unterscheidung zwischen der „Rechtfertigung“ einer Handlung und ihrer Schuldlosigkeit. Das Begehen einer lässlichen Sünde kann nicht „gerechtfertigt“ werden – es ist immer falsch zu lügen. Wer lügt, begeht damit objektiv (tatbestandlich) eine lässliche Sünde. Da Lügen intrinsisch falsch ist, können die Umstände dies nicht verändern.
    Jedoch verändern die Umstände die Schuldhaftigkeit (Vorwerfbarkeit) der Handlung.
    Handlungen, die nicht intrinsisch falsch sind, können durch die Umstände ebenfalls falsch werden. Es ist nicht intrinisch falsch, eine Autofahrt zu unternehmen. Aber es wird durch den Umstand, dass ich vollkommen betrunken bin, durchaus falsch.
    Wir haben also auf der einen Seite intrinsisch falsche Handlungen, deren objektive Verwerflichkeit durch Umstände niemals verändert werden kann, und auf der anderen Seite nicht intrinisch falsche Handlungen, die aber durch Umstände sehr wohl falsch sein können.

    Wenn ich nur die Alternative habe, entweder zu lügen und den Juden dadurch zu retten, oder die Wahrheit zu sagen, und den Juden dadurch dem sicheren Tod auszuliefern (und das war das konstruierte Beispiel), dann stehe ich vor der Wahl, eine intrinisch falsche Handlung zu begehen, die aufgrund der Umstände nicht gerechtfertigt wird, aber, wenn überhaupt, nur minimale Schuld mit sich bringt oder eine intrinisch nicht falsche Handlung zu begehen (die Wahrheit zu sagen), die aber durch die Umstände (durch meine Wahrheit verursache ich den Tod eines Menschen, der den Tod keinesfalls verdient hat) falsch, und zwar höchst vorwerfbar falsch wird. (Die einzige vollkommen moralisch haltbare Lösung wäre eine mehrdeutige Antwort, die den SS-Mann zufriedenstellt, und den Juden vor Entdeckung bewahrt, aber genau genommen keine Lüge darstellt – doch so etwas ist wohl nicht immer möglich)

    Daher wäre ich der Ansicht, dass man im moralischen Sinne eigentlich gar nicht anders kann (daher mein sprachlich etwas loses „muss“), als den Juden durch die Lüge in diesem Fall zu schützen, auch wenn ich die Lüge nicht „rechtfertigen“ möchte. Sie ist in diesem Fall aber schuldlos. (Besonders, wenn man dem Juden bewusst Unterschlupf gewährt und ihm bestmöglichen Schutz versprochen hat.)

    Aus dieser Extremfallsituation kann man natürlich keine allgemeine Regel machen. Moralische Regeln begründet man – wie juristische Regeln auch – aus Normalfällen, weil keine sprachlich gefasste Regel jemals allen Extremfällen gerecht werden kann.

    Was nun das Beispiel mit dem Flugzeug betrifft – da gebe ich zu, dass es sehr schlecht gewählt war, und sich zur Illustration des eigentlich besprochenen Sachverhalts hinsichtlich der Piusbruderschaft nicht eignet. Ich möchte es daher zurückziehen.

    • Zu deinem obigen, also ich denke auch, dass die Bewertung wesentlich davon abhängt, wie groß die tatsächliche Not ist.

      —-

      Die andere Sache, das Beispiel mit dem Mörder vor der Tür, der dich nach der Person fragt, die du vor ihm versteckst (oder seine Variationen: der Nazi-Offizier und der versteckte Jude), ist wirklich sehr fruchtreich, und die Diskussion darüber, wie man in dieser Situation richtig handelt, geht mindestens auf Augustinus zurück, wenn nicht noch früher.

      Es hängt auch stark davon ab, wie man die Details der Situation konstruiert. Die sind hier sehr wichtig. Ansonsten könnte man nämlich versuchen ausweichend zu Antworten, ala „Woher soll ich das Wissen?“, Was keine Lüge ist. Oder in den sauren Apfel beißen, und die Wahrheit sagen: „Ich weiß wo er ist, aber ich werde es dir nicht verraten“, „Wenn ich hier jemanden verstecke, würde ich dir das nicht verraten“. Oder man versucht ihn zu körperlich zu überwältigen.

      Falls aber eine Situation koonstruiert werden kann, in der die nicht-kooperation dazu führt, dass der Jude/das Opfer zum Tode kommt, kann man immernoch sagen, dass man selbst keine Sünde begeht, sondern der Mörder. (Die Option ist ja nicht: Lügen oder Wahrheit sagen, sondern kooperieren [hier dann: wahrheit sagen], oder nicht-kooperieren [Auskunft verweigern, Lügen etc….]) Man hat den Tod nicht gewollt, und ist auch nicht der Täter und man hat keine andere Option gehabt (da Lügen keine Option ist). Schuld trifft hier allein den Mörder.

      Einige von diesen Optionen erfordern eine heroischen Tugendgrad, aber diesen hat es gegeben, wie Augustinus berichtet:

      „23. This did a former Bishop of the Church of Thagasta, Firmus by name, and even more firm in will. For, when he was asked by command of the emperor, through officers sent by him, for a man who was taking refuge with him, and whom he kept in hiding with all possible care, he made answer to their questions, that he could neither tell a lie, nor betray a man; and when he had suffered so many torments of body, (for as yet emperors were not Christian,) he stood firm in his purpose. Thereupon being brought before the emperor, his conduct appeared so admirable, that he without any difficulty obtained a pardon for the man whom he was trying to save.“

      http://www.newadvent.org/fathers/1312.htm

      • Thomas de Aquino,
        ich stimme zu, dass reale Fälle immer sehr viele Details enthalten, die zu einer sinnvollen moralischen Bewertung nicht unberücksichtigt bleiben sollten. Auch das mit der heroischen Tugend sehe ich ähnlich – jemand, der so handelt, wäre ein Kandidat für die Heiligsprechung. Die Frage ist nun, ob jemand, der (nicht gerechtfertigt, da intrinisch falsch) lügt, moralische Schuld auf sich lädt, weil ihm diese heroische Tugendhaftigkeit fehlt, und er „nur“ einen mittleren, nicht heroischenTugendgrad erreicht hat. Und da sage ich, dass das der Fall ist – es gibt etwas zwischen heroischer Tugend und schuldhafter Sünde

    • Ich kann dir bei diesem SS-Beispiel nicht folgen. Die Lüge ist nicht gerechtfertigt. Ich kann stumm bleiben, ablenken, überrumpeln, aber ich darf nicht lügen. Wer der Vater der Lüge ist, wissen wir.

      Das konstruierte Beispiel „Juden und SS“ ist schon deshalb schlecht, weil es hoch emotionalisiert und in Teilen auch tabubeladen ist und sich deshalb eher wenig für eine nüchterne Betrachtung eignet.

      • Ultramontanus,
        wieso kannst du mir nicht folgen? Ich habe nirgendwo gesagt, die Lüge sei gerechtfertigt. Ich habe gesagt, sie sei NICHT gerechtfertigt, aber die Schuld des Lügners sei in dem gegebenen Beispiel absolut minimal, wenn nicht gleich null.
        Wenn ich den Juden retten kann, ohne zu lügen, ist das natürlich optimal. Aber nicht jeder ist in der Lage, spontan genau die richtige Formulierung zu finden, die das ermöglichen würde. Und einfach zur Seite zu treten und die Wahrheit zu sagen („Hier ist er, nehmen Sie ihn mit!“) ist auch nicht akzeptabel, selbst wenn man sich formaljuristisch herausreden kann, man habe ja nichts Falsches „getan“. Ja, aber ich kann auch durch Unterlassen schuldig werden.

        Natürlich ist das Beispiel emotionalisiert. Das sind die meisten Fälle moralischer Extremsituationen. Deshalb eignen sich Extremfälle generell nicht zur Untersuchung moralischer Prinzipien.

        • Du hast nirgendwo gesagt, die Lüge sei akzeptabel. Ja. Aber du konstruierst eine Situation, in der nur zwei Dinge möglich sein sollen: entweder zu lügen oder die Wahrheit zu sagen und damit einen Unschuldigen auszuliefern. – Ich bin, mit dir, der Meinung, dass beide Alternativen falsch gehandelt wären. Du stellst aber eine der falschen Alternativen als besser dar als die andere. Meiner Meinung nach ist aber die konstruierte Situation falsch. Es gibt, davon bin ich überzeugt, schlicht keine Situation, in der ich nur die Alternative habe entweder zu lügen oder die Wahrheit zu sagen.

          In dem konstruierten Fall ist schon das Auskunftsbegehren durch die Schergen unberechtigt. Sie haben kein Recht, von mir eine Antwort zu fordern. Ich bin nicht verpflichtet, zu antworten, sogar noch mehr: Ich bin, so ich um die Folgen weiß, verpflichtet, nicht zu antworten.

          Dein Beispiel ist falsch. Füll dein Beispiel doch mal mit Leben: Eine Gestapotruppe klopft an deine Tür: „Haben Sie einen Juden versteckt?“ – „Nein.“ – „In Ordnung, ‚tschuldigung für die Frage. Dann gehen wir halt wieder.“ – Hältst du das für realistisch?

          • Ultramontanus,
            wenn die Gestapotruppe keinen konkreten Hinweis auf den Verbleib des Juden hat, dann könnte eine solche Situation durchaus auftreten: „Haben Sie den Juden xy gesehen?“ – „Nein, habe ich nicht.“ – „Danke für die Auskunft, Volksgenosse!“.
            Aber ganz abgesehen davon, gebe ich durchaus zu, dass solche Beispiele immer konstruiert sind. Der Zweck des Beispiels war ja auch ein, wie immer hinkender, Vergleich mit dem Verhalten der Piusbruderschaft, die auch etwas formal Falsches getan haben, nämlich unerlaubt Bischöfe zu weihen, ohne dass man ihr Verhalten als besonders verwerflich ansehen sollte.
            Was das Beispiel selbst anbelangt, so habe ich einen Artikel geschrieben, in dem ich den Versuch unternehme meine Haltung noch einmal deutlich darzustellen, und auch begründe, warum ich die Lüge in diesem konkreten Fall als die „weniger schlimme“ Alternative sehe. Wenn es natürlich andere Alternativen gibt, durch die man den Juden nicht ausliefern muss, dann sind diese weitaus der Lüge vorzuziehen und sollten genutzt werden. Da sind wir uns in jedem Fall einig.
            Weitere Diskussionen zu diesem Thema sind natürlich willkommen, sollten dann aber im Kommentarbereich zu dem neuen Artikel geführt werden, da es hier eigentlich um die Lüge nur ganz am Rande ging.

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